Kommunikationsfachleute investieren viel Zeit in Positionierungen, in Markenstimmen, in den einen Satz, der eine Marke unverwechselbar macht. Und dann bringt ein Sprachmodell all das auf statistischen Durchschnitt, weil es dafür gebaut ist, glatte, gut konsumierbare Sprache zu produzieren.
Auf ausgetüftelte Differenzierung folgt sprachliche Nivellierung. Untersuchungen* zeigen, dass sprachliche Vielfalt seit der breiten KI-Nutzung messbar zurückgeht. Menschen beginnen, sich unbewusst an maschinelle Muster anzupassen.
Die Kunst des Redigierens wird genau deshalb beim Schreiben mit KI zur zentralen Textkompetenz. Sie stellt sicher, was guten Text ausmacht: Wahrheit, Konsistenz, Authentizität, Einzigartigkeit. Wer sicher und gut redigiert, kann die Effizienz der KI nutzen und dabei die unverwechselbare Markenstimme bewahren. Beides geht.
Im Textorial trainieren wir es. Denn: Wer redigieren kann, behält die Kontrolle über Qualität, Aussage, Ton und Wirkung.
* Quellen: Sprachliche und kognitive Homogenisierung durch KI: Sourati, Z., Ziabari, A. S. & Dehghani, M. (2026) | KI-Vokabular dringt in die Alltagssprache ein: Bericht des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung aus dem Jahr 2025